DER KUNSTHASSER-STAMMTISCH DER NOROOMGALLERY AUF DER VEDDEL.
Am 2. und 3. Oktober
Workshop zu unterschiedlichen künstlerischen Wirtschaftsmodellen
Beginn am 2.10. mit einer Ausstellung von Karla Krey von 18.00 bis 19.00 Uhr
Eröffnungsrede: Jan Holtmann
Start des Workshops am 2.10. um 19.00 Uhr und am 3.10. 13.00 Uhr (mit kleinem Catering)
PLUS
Ausstellungs-Eröffnung
18.11.2026, 19:00 h
Ausstellung: 19-22.11.2026
15-19.00 Uhr oder auf Anfrage
Es gibt in Hamburg mindestens 1000 professionell ausgebildete KünstlerInnen – ein für Hamburger KünstlerInnen relevanter Kunstmarkt ist in Hamburg so gut wie nicht vorhanden – an öffentlichen Mitteln werden in Hamburg schätzungsweise rund eine Million Euro zur Verfügung gestellt. Das sind pro hochqualifiziert ausgebildeter KünstlerIn keine 1000 Euro im Jahr, keine 80 Euro im Monat. Insgesamt reichen die Einnahmemöglichkeiten in Hamburg vielleicht für gut 50 KünstlerInnen. (Mit den Möglichkeiten außerhalb von Hamburg sind es unter Umständen 50% mehr).
Wie machen die anderen über 950 professionellen KünstlerInnen in Hamburg das? Wovon leben sie? Auf welchen Wirtschaftsmodelle basieren die unterschiedlichen künstlerischen Praxen? Welche tragenden Modelle und Ansätze gibt es und könnten weitergegeben werden? Wo sind Lücken? Welche Potentiale könnte man verstärken? Wie kann man das Problem/die Frage der Bezahlung künstlerischer Arbeit präzisieren? Und welche Möglichkeiten sind noch nicht ausgeschöpft oder gar übersehen?
In den letzten Monaten hat die noroomgallery nicht nur Gespräche mit unterschiedlichen Hamburger Institutionen geführt, die unterschiedliche Bezüge zur Ökonomie künstlerischer Praxis haben (BBK,HfbK, BKM, Kreativ Gesellschaft) sondern vor allem mit vielen Hamburger KünstlerInnen über Ihre persönlichen Wirtschaftsmodellen gesprochen, die
ihrer jeweiligen künstlerischen Arbeit zugrunde liegt. Der Variantenreichtum dieser Modelle überrascht. Karla Krey hat diese Modelle in Diagramme übersetzt, die die Grundlage für eine gemeinsame Analyse, Auswertung, Auslotung und Ableitung von Potenzialen bilden. Eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation künstlerischer Praxis könnte möglich sein.
Workshop u.a.mit
Jan Evers Geschäftsmodellspezialist & Ideencouch Podcaster
Nils Hamann Diplom Sozialökonom und Mitarbeiter der Agentur für Arbeit
HyCP Veddel Space
Sieldeich 36 | 20539 Hamburg
Um Anmeldung wird gebeten artworld@noroomgallery.com
Und zur Vorbereitung
How to survive in the Artworld of Hamburg
eine Sendung mit Henrik Meyer von Reinigungsgesellschaft.
auf FSK 93.0 oder im Stream www.fsk-hh.org
am 28.9.2026 – 22.00 bis 23.00 Uhr
Und immer noch in der Mediathek
„Mapping the Party“
das gut 60-minütige Hörstück von dem diesjährigen Preview der Venedig Biennale
von Mariola Brillowska und Philine Velhagen
Der KunstHasserStammTisch der noroomgallery war wieder ON TOUR – diesmal mit einer Gruppe zum exklusiven und unfassbaren Preview – 4 Tage auf der Venedig BIENNALE – das größte Fest der Kunst, dessen Rezeption eigentlich nur mit der eigens von der noroomgallery entwickelten Rezeptionsform näher zu kommen ist: MAPPING THE PARTY
Zurückgekommen sind wir mit über 150 Stunden Audioaufnahmen. Diese sind nun von den Hörspiel-Koryphäen Mariola Brillowska und Philine Velhagen zu einem exquisiten Hörstück verarbeitet worden.
https://soundcloud.com/mariolabrillowska/mapping-the-party
* Der KunstHasserStammTisch der noroomgallery ist eine Plattform für performative Kunstkritik. Die noroomgallery produziert Präsentations- und Vermittlungsformen jenseits des White Cubes. Werden diese Um- und Zugangsformen durch, zu, und um Kunst an einem Abend ausgelotet, laufen diese unter der Bezeichnung „KunstHasserStammTisch“.
HyCP Veddel Space
Sieldeich 36 | 20539 Hamburg
one@hycp.org
Sie erreichen uns mit der S-Bahn (Linien S3/5, Elbrücken oder Veddel,
zwei Stationen vom Hauptbahnhof), mit dem Fahrrad oder mit Moia!
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Mit freundlicher Unterstützung der
Behörde für Kultur und Medien Hamburg/
und dem Bezirksamt Hamburg-Mitte